Ultra-Light auf Mefo

Erstellt am 9 May 2016 von Stefan TIEDEMANN.

Zusammen mit meinem Kumpel Max ging es nun endlich mal auf Meerforelle. Wir reden schon seit Jahren davon, aber der Kerl muss ja ständig zum Schwarzbarschangeln fahren…
Ziel war ganz klar, Max seine erste Meerforelle zu besorgen. Dazu ging es bereits am Vortag hoch an die Küste, um den nächsten Tag möglichst gut nutzen zu können. Leider vergass Max die Rolle für die Rute, die er zum Angeln nutzen sollte. Daher gab ich ihm meine Meerforellenkombo, in Form meiner 250er Stream Master, die einfach ideal ist für Angelei mit Wobblern. Für mich blieb die absolute Reserverute. Dabei handelte es sich um die UL-Artist mit einem Wurfgewicht von 5 Gramm. Diese sollte eigentlich nur zum Einsatz kommen, wenn man unterwegs noch an einem Barschspot vorbei kommen würde. Naja, was blieb uns also übrig, als diese beiden Kombos einzusetzen.

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Max versuchte zunächst sein Glück mit einem Blinker. Ich für meinen Teil konnte lediglich mit Wobblern werfen. Das lag zum einen an dem Blank, der nicht mehr zuließ und zum anderen an der Schnurkapazität meiner Rolle. Diese befülle ich in der Regel mit einer halben 150 Meter Spule. Da diese schon etwas länger in Gebrauch ist, sind mittlerweile nur noch 60 Meter Schnur drauf. Bei Wobblern, wie dem Tricoroll HW und Co. reicht das gerade noch so aus, wenn man mit Wind im Rücken wirft. Schnurreserven gibt es dann aber keine mehr. Erst einmal tat sich gar nichts. Da wir aber vom Bellyboot aus fischten, konnte man sich gemeinsam auf die Suche nach den Mefos machen.

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Irgendwann stellten wir dann schließlich auch die erste Schule von Forellen. Max machte den Anfang mit seiner ersten Meerforelle auf Blech. Gratulation nochmals an dieser Stelle. Ich hatte erst einmal nur einen Nachläufer, bevor ich dann in einem Wurf drei Aussteiger betrauern musste, um mich dann schließlich im nächsten Wurf doch noch zu entschneidern.

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Max warf zeitgleich an die Stelle und konnte ebenfalls eine Forelle haken. Wie man bereits am Anfang lesen konnte, sind wir nicht unbedingt super für den Trip vorbereitet gewesen und so war es auch nicht verwunderlich, dass nur ein Kescher mit von der Partie war. Dieser war zudem auch nicht besonders groß. Im Doppeldrill mussten wir also erstmal gucken, welche Forelle wir als erstes keschern. Danach konnte auch noch die zweite im Kescher Platz nehmen. Was für eine Aktion...

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Es folgten auf jeden Fall noch ein paar weitere Forellen und der Meerforelleneinstand für Max ist in dieser Hinsicht mehr als gelungen.


Fazit dieser Tour: es ist schön zu sehen, dass die kleine Artist "in der Not" auch solche Sachen mitmacht. Für mich ist sie mittlerweile meine persönliche eierlegende Wollmilchsau und wird nie mehr weggegeben!!!

Tight Lines

Stephan

 

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